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Herzlich Willkommen!

Auf den folgenden Seiten möchte ich Sie über die Behandlungsmöglichkeiten in meiner Praxis für Akupunktur und Chinesische Medizin informieren.

Chinesische Medizin

 

Die Chinesische Medizin ist eine seit mehr als 2500 Jahren praktizierte Heilmethode, in deren Focus die Prävention und Behandlung von körperlichen Beschwerden liegt. 

Durch die frühe Verschriftlichung Jahrtausende alter Beobachtungen konnte eine umfangreiche Systematik entwickelt werden. Auch heute noch bilden die alten Klassiker die Basis der Lehre, ergänzt jedoch durch moderne Forschungen vor allem in China und den USA, die im Laufe des letzten Jahrhunderts zu neuen Erkenntnissen und Bestätigungen der Lehre  geführt haben. 

Eine der bekanntesten Behandlungsmethoden der Chinesischen Medizin ist die Akupunktur. Weiter  beinhaltet sie die Kräuterheilkunde, die Diätetik, Tuina  (chin. Massage), Moxibustion (Erwärmen der  Akupunkturpunkte), Gua Sha (Schaben der Haut) und  QiGong.

Yin und Yang

Das Taiji - Das alte Chinesische Zeichen von Yin und Yang ist Ausdruck für das Fließen der Energie, für das sich stets erneuernde Leben und für ein sich immer wieder neu formierendes dynamisches Gleichgewicht. 

Die Ausgewogenheit der beiden gegenpoligen Energien wird als Zustand der Harmonie und Gesundheit betrachtet. Das ins Ungleichgewicht geratene System hingegen führt zu einer Blockade des Qi und auf Dauer zur Krankheit.

Ursachen und Entstehung von Krankheit

Eine Vielzahl von Faktoren kann Ursache für eine Erkrankung sein. 

 

Konstitutionelle Schwächen – etwa die genetische Disposition, eine bestimmte Krankheit zu entwickeln,  Lebensweisen – wie beispielsweise ständiger Stress, Schlafmangel

oder Erschöpfung.

Ernährungsgewohnheiten – zu viel, 

zu süß, zu kalt, aber auch zu unregelmäßig, unter Zeitdruck oder vor dem Fernseher.

Geistig – emotionale Belastungen – Sorgen, Ängste oder Ärger, aber auch negativ verfestigte Denkmuster,  klimatische Faktoren – Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit im Übermaß, aber auch Verletzungen oder Drogen und Medikamente können Gründe sein, weshalb der Körper seine Balance verliert.

Anamnese und Behandlung

Zu Beginn meiner Behandlung frage ich ausführlich nach Lebensumständen und Gewohnheiten, ebenso ist es notwendig andere krankmachende Faktoren einzuschätzen und zu beurteilen. 

Anhand der Pulsdiagnose kann ich den Energiestatus der Organe und ihrer Funktionen abrufen. Auch der Zustand der Zunge gibt Auskunft und fließt in die Anamnese ein. 

Ich arbeite streng nach den Kriterien und Grundlagen der Chinesischen Medizin. Sie bietet Möglichkeiten der Besserung und oft auch der Heilung.

 

Eine Heilung und  auch die Heilungsdauer hängt von vielen Faktoren ab, wie etwa von Tiefe, Dauer und Konsistenz der betreffenden  Erkrankung.

Leitbahnsystem

Die Grundlage der Chinesischen Heilmethode bildet das sogenannte Leitbahnsystem, ein Meridian-netzwerk, das den Körper durchzieht und alle Organe und Strukturen des Körpers miteinander verbindet. 

 

Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass alle körperlichen, seelischen und geistigen Vorgänge einander  beeinflussen und der Mensch als Einheit betrachtet werden muss.

So erklärt sich, dass Störungen im  Organsystem, emotionale Stresssymptome hervorrufen können, und andererseits langandauernde emotionale Belastungen und Stress auch die Organsysteme schädigen können. Denn beide werden durch dasselbe energetische System reguliert.

Indikationen

Konkrete Anwendungsbereiche sind

  

- akute und chronische Schmerzzustände 

- chronische Müdigkeit, Schlafstörungen

- Allergien, Asthma, Hauterkrankungen

- Konzentrationsstörungen, Unruhe,                 Nervosität

- Stimmungsschwankungen,                               Spannungszustände

- Schulschwierigkeiten

- Migräne, Spannungskopfschmerzen 

- Menstruationsprobleme, Unfruchtbarkeit,

- Wechseljahrsbeschwerden

- Verdauungsstörungen 

- Rücken-, Nacken-, Schulterschmerzen  

und vieles mehr.

Dauer und Kosten der Behandlung

Eine Sitzung dauert etwa eine Stunde, die Erstanamnese oft auch etwas länger.

Die Kosten für  eine Sitzung liegen je nach Aufwand zwischen 50 und 60 Euro, die Erstanamnese bei 60 bis 100 Euro.  

Ein Behandlungszyklus umfasst etwa 6 - 10 Sitzungen. Oft ist eine Besserung bereits ab der 3. - 5. Behandlung  spürbar.

 

Zur Prophylaxe oder Erhaltungstherapie empfehle ich eine Sitzung alle 4 - 8 Wochen.

 

Behandlungsmethoden

Die Chinesische Medizin kennt verschiedene Methoden, die wechselweise oder auch gleichzeitig, je nach Beschwerdebild zum Einsatz kommen können. 

Akupunktur ist neben der Kraütertherapie, eines der Hauptbehandlungsmethoden und steht im Fokus meiner Arbeit.

Die Chinesische Medizin ist ein System mit vielen Facetten und eine Herausforderung und Aufgabe fürs Leben.

Akupunktur

Die Akupunktur stimuliert durch das Einstechen sehr feiner Nadeln in speziell ausgewählte Punkte des Körpers dessen Selbstheilungskräfte.

Hierbei wird der natürliche Fluss der Lebensenergie Qi im Körper reguliert, um so das gesunde Gleichgewicht zu erhalten oder wieder zu erlangen.

Gua Sha

Gua Sha ist eine volksheilkundlich traditionelle Schabe- und Reibetechnik. Sie besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut entlang der Muskeln oder Meridiane mit einer abgerundeten Kante aus Horn oder Stein. Das Schaben verursacht eine verstärkte Durchblutung der Haut (Sha) was zu Rotfärbungen und auch zu Petechien führt. Dadurch lösen sich Schlacken und Giftstoffe aus dem Gewebe. Es dauert etwa 2 bis 4 Tage, bis die Verfärbungen abklingen. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

Traditionellerweise wird das Verfahren bei Erkältungen, Verspannungen und Schmerzzuständen verwendet.

Diätetik

In der Chinesische Diätetik werden, wie in der Arzneimittel-lehre, die Lebensmittel in  Geschmacksrichtungen (scharf, süß, sauer, bitter, salzig) und Temperatur (kalt, kühl, neutral, warm, heiß) eingeteilt. Sie stehen zudem in Bezug zu den Funktionskreisen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Je nach krankheitsauslösenden Faktoren werden für die Therapie entsprechende Lebensmittel ausgewählt und kombiniert.

Bei der Diätetik steht besonders die Gesunderhaltung im Fokus. Im Gegensatz zur westlichen Ernährungstherapie, die auf der Analyse, der in den einzelnen Nahrungsmitteln enthaltenen Nährstoffe basiert, stehen hier die regulativen und funktionellen Aspekte im Vordergrund.

Moxibustion

Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte mit Hitze stimuliert. Durch das Abbrennen von getrocknetem Moxakraut (Beifuß) wird Wärme erzeugt. Diese dringt über die Akupunkturpunkte in den Körper ein und vertreibt Feuchtigkeit und Kälte und bewegt das Qi.

Auch die Moxibustion hat eine jahrtausendealte Tradition. So empfiehlt das -Huang Di Nei Jing-, das Lehrbuch des gelben Kaisers, die Moxibustion bei einer Reihe von Erkrankungen. 

Moxa kann in verschiedenen Formen verwendet werden, die gängigsten Formen sind die Moxazigarre oder die Moxabox.

Tuina

Tuina ist eine Massagetechnik, die nach den Grundlagen der CM entlang der Energieleitbahnen durchgeführt wird. Mit Tuina sollen Blockaden der Meridiane aufgelöst und der Energiefluss gefördert. Durch diese Stimulation und Regulation bestimmter Punkte entlang einer Leitbahn soll der Funktionskreis  im Körper harmonisiert werden. Die Technik besteht hauptsächlich aus Drücken, Reiben und Kneifen und kann sowohl bei akuten Schmerz- und Verspannungszuständen, als auch prophylaktisch angewendet werden.

Qigong und Meditation

Qigong besteht aus Bewegungs-formen sowie Meditations-und Konzentrationsübungen zur Kultivierung von Körper, Seele und Geist.

Es kann als die Arbeit (Gong) mit der Lebensenergie (Qi) übersetzt werden.

Zur Praxis gehören Atem-, Körper- und Bewegungsübungen, wie auch Konzentrations- und Meditationstechniken.

 

Das Übungssystem soll der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen. Ihr Ziel ist die Gesundheitspflege und Prophylaxe.

Sie ist ein gutes Mittel selbst aktiv Gesundsheitspflege zu betreiben, entspannter und ausgeglichener zu sein.

Arzneimittellehre

Bei der Arzneimittellehre kommen vorallem Kräuterteile (Wurzeln, Blätter, Stengel, Rinden) zum Einsatz, aber auch Mineralien und tierische Produkte. 

Die jeweiligen Bestandteile werden vorallem nach Thermik und Geschmack miteinander kombiniert. Eine Mischung besteht immer aus einer Reihe von Kräutern, die jeweils auf das Beschwerdebild genau angepasst sind. Einzelkräuter kommen in der Regel nicht zum Einsatz. Die Kräuterkombinationen sind seit vielen Jahrhunderten gut dokumentiert und beschrieben und stellen eine wichtigen Teil der CM dar.

Schröpfen

Schröpfen ist eine sehr alte Technik und ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Auch hier wird das Ziel verfolgt, ähnlich dem Gua Sha, Blockaden aufzulösen, um auf diesem Weg den Energiefluss des Körpers zu stimulieren.

Klassischerweise wird in einem Glaskörper ein Unterdruck erzeugt und auf die Haut aufgesetzt, das diese angesogen wird.

Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. 

Sie lassen auf eine Fehlfunktion der mit dieser Stelle verbundenen Organe schliessen. Durch das gezielte Schröpfen dieser Hautzonen werden die entsprechenden Organe unmittelbar beeinflusst und aktiviert.

Yijing

Das Yijing, das Buch der Wandlungen ist der älteste der klassischen chinesischen Texte.

Es besteht aus der Beschreibung der 64 Hexagramme, als Sinnbild und Abbild der Welt.

"Das Buch der Wandlungen enthält die Anschauung, daß die ganze Welt der Erscheinungen auf einem polaren Gegensatz von Kräften beruht; das Schöpferische und das Empfangende, die Eins und die Zwei, das Licht und der Schatten, das Positive und das Negative, das Männliche und das Weibliche, alles sind Erscheinungen der polaren Kräfte, die allen Wechsel und Wandel hervorbringen." Richard Wilhelm

Wheat Field

Kontakt

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Praxis für Akupunktur und Chinesische Medizin

Isabella Rösinger

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