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Behandlungsmethoden

Die Chinesische Medizin kennt verschiedene Methoden, die wechselweise oder auch gleichzeitig, je nach Beschwerdebild zum Einsatz kommen können. 

Akupunktur ist neben der Kraütertherapie, eines der Hauptbehandlungsmethoden und steht im Fokus meiner Arbeit.

Die Chinesische Medizin ist ein System mit vielen Facetten und eine Herausforderung und Aufgabe fürs Leben.

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Akupunktur

Die Akupunktur stimuliert durch das Einstechen sehr feiner Nadeln in speziell ausgewählte Punkte des Körpers dessen Selbstheilungskräfte.

Hierbei wird der natürliche Fluss der Lebensenergie Qi im Körper reguliert, um so das gesunde Gleichgewicht zu erhalten oder wieder zu erlangen.

Gua Sha

Gua Sha ist eine volksheilkundlich traditionelle Schabe- und Reibetechnik. Sie besteht aus wiederholtem Schaben auf eingeölter Haut entlang der Muskeln oder Meridiane mit einer abgerundeten Kante aus Horn oder Stein. Das Schaben verursacht eine verstärkte Durchblutung der Haut (Sha) was zu Rotfärbungen und auch zu Petechien führt. Dadurch lösen sich Schlacken und Giftstoffe aus dem Gewebe. Es dauert etwa 2 bis 4 Tage, bis die Verfärbungen abklingen. Je stärker die „Blutstase“ (im Sinne der chinesischen Medizin) ist, desto stärker verfärbt sich die Haut. Typischerweise verspüren Patienten sofort eine Erleichterung und Veränderung.

Traditionellerweise wird das Verfahren bei Erkältungen, Verspannungen und Schmerzzuständen verwendet.

Diätetik

In der Chinesische Diätetik werden, wie in der Arzneimittel-lehre, die Lebensmittel in  Geschmacksrichtungen (scharf, süß, sauer, bitter, salzig) und Temperatur (kalt, kühl, neutral, warm, heiß) eingeteilt. Sie stehen zudem in Bezug zu den Funktionskreisen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.

Je nach krankheitsauslösenden Faktoren werden für die Therapie entsprechende Lebensmittel ausgewählt und kombiniert.

Bei der Diätetik steht besonders die Gesunderhaltung im Fokus. Im Gegensatz zur westlichen Ernährungstherapie, die auf der Analyse, der in den einzelnen Nahrungsmitteln enthaltenen Nährstoffe basiert, stehen hier die regulativen und funktionellen Aspekte im Vordergrund.

Moxibustion

Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte mit Hitze stimuliert. Durch das Abbrennen von getrocknetem Moxakraut (Beifuß) wird Wärme erzeugt. Diese dringt über die Akupunkturpunkte in den Körper ein und vertreibt Feuchtigkeit und Kälte und bewegt das Qi.

Auch die Moxibustion hat eine jahrtausendealte Tradition. So empfiehlt das -Huang Di Nei Jing-, das Lehrbuch des gelben Kaisers, die Moxibustion bei einer Reihe von Erkrankungen. 

Moxa kann in verschiedenen Formen verwendet werden, die gängigsten Formen sind die Moxazigarre oder die Moxabox.

Tuina

Tuina ist eine Massagetechnik, die nach den Grundlagen der CM entlang der Energieleitbahnen durchgeführt wird. Mit Tuina sollen Blockaden der Meridiane aufgelöst und der Energiefluss gefördert. Durch diese Stimulation und Regulation bestimmter Punkte entlang einer Leitbahn soll der Funktionskreis  im Körper harmonisiert werden. Die Technik besteht hauptsächlich aus Drücken, Reiben und Kneifen und kann sowohl bei akuten Schmerz- und Verspannungszuständen, als auch prophylaktisch angewendet werden.

Qigong und Meditation

Qigong besteht aus Bewegungs-formen sowie Meditations-und Konzentrationsübungen zur Kultivierung von Körper, Seele und Geist.

Es kann als die Arbeit (Gong) mit der Lebensenergie (Qi) übersetzt werden.

Zur Praxis gehören Atem-, Körper- und Bewegungsübungen, wie auch Konzentrations- und Meditationstechniken.

 

Das Übungssystem soll der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen. Ihr Ziel ist die Gesundheitspflege und Prophylaxe.

Sie ist ein gutes Mittel selbst aktiv Gesundsheitspflege zu betreiben, entspannter und ausgeglichener zu sein.

Arzneimittellehre

Bei der Arzneimittellehre kommen vorallem Kräuterteile (Wurzeln, Blätter, Stengel, Rinden) zum Einsatz, aber auch Mineralien und tierische Produkte. 

Die jeweiligen Bestandteile werden vorallem nach Thermik und Geschmack miteinander kombiniert. Eine Mischung besteht immer aus einer Reihe von Kräutern, die jeweils auf das Beschwerdebild genau angepasst sind. Einzelkräuter kommen in der Regel nicht zum Einsatz. Die Kräuterkombinationen sind seit vielen Jahrhunderten gut dokumentiert und beschrieben und stellen eine wichtigen Teil der CM dar.

Schröpfen

Schröpfen ist eine sehr alte Technik und ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Auch hier wird das Ziel verfolgt, ähnlich dem Gua Sha, Blockaden aufzulösen, um auf diesem Weg den Energiefluss des Körpers zu stimulieren.

Klassischerweise wird in einem Glaskörper ein Unterdruck erzeugt und auf die Haut aufgesetzt, das diese angesogen wird.

Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. 

Sie lassen auf eine Fehlfunktion der mit dieser Stelle verbundenen Organe schliessen. Durch das gezielte Schröpfen dieser Hautzonen werden die entsprechenden Organe unmittelbar beeinflusst und aktiviert.

Yijing

Das Yijing, das Buch der Wandlungen ist der älteste der klassischen chinesischen Texte.

Es besteht aus der Beschreibung der 64 Hexagramme, als Sinnbild und Abbild der Welt.

"Das Buch der Wandlungen enthält die Anschauung, daß die ganze Welt der Erscheinungen auf einem polaren Gegensatz von Kräften beruht; das Schöpferische und das Empfangende, die Eins und die Zwei, das Licht und der Schatten, das Positive und das Negative, das Männliche und das Weibliche, alles sind Erscheinungen der polaren Kräfte, die allen Wechsel und Wandel hervorbringen." Richard Wilhelm

Praxis für Akupunktur und Chinesische Medizin

Isabella Rösinger

Praxis für Akupunktur und Chinesische Medizin

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Telefon: +49 171 5341521

isabella.roesinger@tcm-roesinger.de